Klein Sanssouci

Klein Sanssouci


Sehenswürdigkeiten

Die Villenanlage „Klein Sanssouci“ wurde 1905 vom Großbauunternehmer Felix Bergmann auf einem zum Scharmützelsee abfallenden großen Grundstück errichtet. Die neobarocke Villenanlage mit parkähnlichem Garten wurde dem Potsdamer Vorbild nachempfunden. Die straßenseitige Eingangsfront des schlossähnlichen Hauptgebäudes ziert ein dekoratives, schmiedeeisernes Torgitter.

Die Anlage gehörte später der Gräfin von Carmer-Gr. Osten, Ehefrau des Kammerherrn von Carmer. 1921 Kauf durch den Bergwerksdirektor Robert Steuer, dessen Bruder die Ziegelei im benachbarten Diensdorf betrieb. Später kurze Zeit im Besitz des Schauspielers und Direktors des Großen Schauspielhauses Maximilian Sladek. 1934 Wehrsportschule der SA, 1938 Erwerb durch die Reichspost und Nutzung als Erholungsheim mit zusätzlichem Bettenhaus. Zur DDR-Zeit diente die repräsentative Anlage dem Präsidium des FDGB als Ferien- und Gästehaus, nach der Wende und nach der Rückübertragung an die Deutsche Post der Telekom als Akademie für ihre Führungskräfte. Heute (Stand 2014) ist Klein Sanssouci im Privatbesitz und wurde aufwändig restauriert.